Als Bildsprache wird eine Art von Kommunikation verstanden, bei der ein Wort eine Idee in Bezug auf eine andere ausdrückt und auf eine Ähnlichkeit zurückgreift, die ein Produkt der Vorstellungskraft oder der Realität sein kann. Diese Art von Sprache steht im Gegensatz zur wörtlichen Sprache, die davon ausgeht, dass Wörter genau den Sinn haben, der ihre Bedeutung definiert. Im Allgemeinen findet sich die Bildsprache in der Poesie, in literarischen Texten und auch im Alltag, während die wörtliche Sprache nur in juristischen oder wissenschaftlichen Dokumenten erkennbar ist. Wenn diese Variante innerhalb der Sprache verwendet wird und ein bestimmtes Wort verwendet wird, impliziert das Wort in keiner Weise seine genaue Referenz, sondern bezieht sich auf ein anderes.
Das Ziel der Verwendung der Bildsprache ist es, der Stimme mehr Ausdruck zu verleihen, so dass die Bedeutung eines Wortes viel länger als normal ist. Darüber hinaus funktioniert es, um unterschiedliche Bedeutungen zu erzeugen oder wenn die Person, die eine Nachricht übermitteln möchte, nicht den richtigen Begriff für das erhält, was sie in diesem Moment ausdrücken möchte. In Bezug auf die Interpretation kann die Mime vom Kontext jedes Einzelnen abhängen. Dies liegt daran, dass die Bildsprache eine Art unkonventionelle Sprache ist, die nicht auf den aktuellen Kommunikationsstandards der Gesellschaft basiert.
Wenn Menschen ein wissenschaftliches oder juristisches Dokument lesen, kann man im Allgemeinen erkennen, dass die dort verwendete Sprache prägnant und wörtlich ist, da sie bei dieser Art des Schreibens versuchen, so präzise wie möglich zu sein, um Verwirrung zu vermeiden. In der Literatur ist die Bildsprache viel häufiger, insbesondere wenn es sich um Poesie handelt.
Laut einigen Experten für Literatursprache bereichert die Bildsprache das Lexikon und verfeinert sinnvolle Wortkombinationen. Und deshalb wollen sie einige verlorene Begriffe wiederherstellen und die Umgangssprache erheblich erweitern. Die Verwendung der Bildsprache in der Literatur zeigt, dass der Autor eine starke Abstraktionsfähigkeit sowie eine absolute Hingabe an die Sprache besitzt, die weit über die bekannten Bedeutungen von Wörtern hinausgeht.